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des Marinemuseums Dänholm

 

Maritimes Kalenderblatt

An dieser Stelle finden Sie ausgewählte Daten und Ereignisse zur Marinegeschichte Mecklenburg-Vorpommerns sowie der deutschen Marinen und damit im Zusammenhang stehende Ereignisse von nationaler und internationaler Bedeutung. Die Daten werden zweimonatlich aktualisiert und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie werden geprüft, eine Garantie für die Richtigkeit kann aber nicht übernommen werden.

Rückinformationen zu den Kalenderblättern bezüglich Interessen, aber auch Wünsche zu den Themen und Hinweise nehmen wir gern entgegen.

Zusammengestellt von: Hans-Peter Küßner.

Kalenderblätter 

Mai 2024

 

 

05.1969
Beitritt der DSR zum „Baltamerika“. Dieser von den Polish Ocean Lines, Gdynia und der Baltic Steamship Company, Leningrad, im Januar 1968 gegründete Gemeinschaftsliniendienst verbindet die Häfen Leningrad, Gdynia und Rostock, sowie die Häfen des westeuropäischen Kontinents mit denen der Ostküste Südamerikas.

01.05.1949

Aufnahme des Seefunksprechdienstes in der BRD.

Baubeginn der ersten Boote Typ SEEKUTTER (Seepolizei der DDR) in der Yachtwerft Claus Engelbrecht, Berlin – Köpenick. Fertigstellung der ersten Boote im 12.1949, weitere Boote dann 1950.

01.05.1959
Erste amphibische Landungsübung der Bundesmarine in der Eckernförder Bucht.

01.05.1969
Neuaufstellung des 1. Zerstörergeschwaders der Bundesmarine in Kiel, das schließlich aus drei Lenkwaffenzerstörern bestehen wird.

03.05.1984
Die Seestreitkräfte der NATO-Länder Belgien, Niederlande, Norwegen, Großbritannien, Dänemark und BRD beginnen das Manöver „Blue Harrier“. 80 Kriegsschiffe und 4.000 Mann kommen zum Einsatz.

05.05.1949
Die Seefahrtschule in Wustrow beginnt wieder mit der Ausbildung von nautischen und funktechnischen Offizieren für alle Schiffahrtsbetriebe der DDR. Hunderte von Patentträgern der Handelsflotte, der Fischerei, des Lotsen-, Bugsier- und Bergungsdienstes und anderen Schiffahrtsunternehmen der DDR wurden auf der ältesten Seefahrtschule Deutschlands, die zugleich die einzige auf dem Territorium der DDR war, für ihren Einsatz auf See ausgebildet.

06.05.1964 -12.05.1964
Die RS-Boote 711 und 712 der 1. Schnellbootsabteilung sowie die SKA-Abteilung der Volksmarine nehmen erstmalig am scharfen Raketenschießen im sowjetischen Raketenschießgebiet der BF der UdSSR vor Kap Taran teil. Am 11.05.1964 werden die Ziele mit vier Raketenstarts getroffen. Der erste Raketenstart erfolgt vom RS-Boot 711 MAX REICHPIETSCH. Die Aufgabenstellung wird mit der Note „Sehr gut“ erfüllt.

07.05.1944
Das deutsche U-Boot U 548 versenkt die kanadische Fregatte HMCS VALLEYFIELD mit einem Torpedotreffer bei Cape Race.

07.05.1959
Verkauf des MS WOLGAST (1) des VEB Deutsche Seereederei Rostock. Es folgten: MS SASSNITZ am 26.05.1959, MS WARNEMÜNDE am 30.05.1959, MS ANKLAM am 17.06.1959 und MS OSTSEEBAD WUSTROW am 30.06.1959. Es waren Schiffe der ersten Kümo-Serie (Typ 500) für die DSR, gebaut 1955 auf der Peenewerft Wolgast. Alle fünf Einheiten übernahm die Estonian Shipping Reederei, Tallin.

09.05.1959 – 25.05.1959
Erste Auslandsausbildungsreise der Schulfregatten HIPPER und SCHEER der Bundesmarine.

10.05.1979
Offizielle Indienststellung des zweiten KSS (Projekt 1159.2, Typ KONI, sowjetische Produktion, Werft Poti am Schwarzen Meer) auf den Namen BERLIN mit der Bord-Nr. 142 für die Volksmarine durch den Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung und Chef der Volksmarine, Admiral Wilhelm Ehm. Der Name wird <wenig> später geändert in BERLIN – HAUPTSTADT DER DDR. Erster Kommandant mit Indienststellung: Korv.-Kptn. Bernd Kulbe.

16.05.1874
S.M.S. ERZHERZOG FRIEDRICH beginnt die dritte österreichische Weltumsegelung.

17.05.1854
Der Chef des Marine-Stationskommandos, Jan Schröder, erhält als erster Berufsoffizier in Preußen den Rang eines preußischen Konteradmirals.

17.05.1974
Das Unterseeboot U 5 der Bundesmarine wird als erste Einheit der Klasse 205 außer Dienst gestellt.

23.05.1899
Gründung der Schiffbautechnischen Gesellschaft (STG) in Berlin.

24.05.1819
Mit der 850 t großen SAVANNAH überquert erstmalig ein Überseedampfschiff mit Maschinenantrieb den Ozean (Atlantik). Nach 31 Tagen erreicht sie den Mersey (England). Die Dampfmaschine trieb nur drei Tage das Schiff an, die übrige Zeit wurde gesegelt.

25.05.1899
Kaiser Wilhelm II. genehmigt die Errichtung des Instituts und Museums für Meereskunde in Berlin.

25.05.1999
Aufstellung des Minenabwehrverbandes Mittelmeer der NATO (MCMFORMED), an dem die Deutsche Marine sich mit Minensucheinheiten beteiligt.

29.05.1944
Der US-amerikanische Geleitträger USS BLOCK ISLAND wird im Mittelatlantik bei den Kanarischen Inseln durch das deutsche U-Boot U 549 mit drei Torpedotreffern versenkt. Es ist dies der einzige Verlust eines US-amerikanischen Flugzeugträgers durch ein deutsches U-Boot und der einzigte, der im Atlantik versenkt wurde.

30.5.1874
Preußen erlässt ein Fischereigesetz.

31.05.1929
In London findet die Internationale Konferenz zur Rettung des menschlichen Lebens auf See statt. Es erfolgt die Unterzeichnung der heute noch gültigen und bedeutsamen Konvention.



Juni 2024


01.06.1954
Nach den Prüfungen erhalten die 50 Offiziere der Seepolizei des „Sonderlehrganges I“ in Kaliningrad ihre Zeugnisse und werden zum Leutnant zur See befördert (Mit Wirkung vom 01.05.1954). Mit diesem Zeremoniell ist dieser einmalige Lehrgang am 31.07.1954 beendet, die Offiziere fahren am 01.08.1954, wieder in Zivil, nach Hause.

03.06.1989 – 05.06.1989
Erstmaliger Besuch des Hafens Algier (Algerien) im Verlaufe der Ausbildungsfahrt des Schulschiffs der Volksmarine WILHELM PIECK. In Begleitung der Hochseeversorger DARSS. Besuch der Offiziersschule der algerischen Flotte. Eine Mannschaft der Besatzung und Offiziersschüler des Schulschiffs der VM WILHELM PIECK spielt gegen eine Mannschaft der algerischen Offiziersschule, die DDR gewinnt 3:2.

01.06.1999
Beginn der Minenräumoperation „Allied Harvest“ in der Adria.

03.06.1964
Der bisherige Vizeadmiral der Volksmarine, Heinz Neukirchen, wird nach Ausscheiden aus dem Dienst als Präsident der Direktion für Seeverkehr und Hafenwirtschaft berufen. Der Stellvertreter des Ministers für Verkehrswesen, Horst Schlimper, führte ihn in das künftige Amt ein.

04.06.1849
Seegefecht der ersten deutschen Flotte unter Admiral Brommy gegen dänische Blockadestreitkräfte bei Helgoland.

04.06.1969
Der Marinestützpunkt Cuxhaven wird aufgehoben und das 6. Minensuchgeschwader der Bundesmarine verlegt von Cuxhaven nach Wilhelmshaven. Mit der Verlegung des Geschwaders wird der seit 1899 bestehende Marinestützpunkt in Cuxhaven aufgehoben.

06.06.1944
Unter dem Schutz starker Seestreitkräfte landen anglo-amerikanische Truppen in der Normandie und eröffnen die zweite Front in Westeuropa. Die zweite Front entstand erst in der Endphase des Krieges.

09.06.1989
Die Fregatte HMS ACHILLES der Royal Navy des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland stattet im Rahmen einer Ausbildungsreise Rostock einen 4tägigen Besuch ab. Stammbesatzung und Kadetten machen sich mit den Hansestädten Rostock und Stralsund sowie mit der Offiziershochschule der VM „Karl Liebknecht“ bekannt.

10.06.1994
Indienststellung des Tenders MAIN (Klasse 404).

17.06.1869
Einweihung des Jadekriegshafens, der nach dem regierenden preußischen König Wilhelm I. den Namen „Wilhelmshaven“ erhielt. Damit entstand der bedeutendste Marinestützpunkt. Wilhelmshaven ist seit 1956 wieder Marinegarnison der Bundesmarine.

21.06.1599
Die österreichische Donauflottille besiegt unterhalb Belgrads ein großes türkisches Geleit.

21.06.1919
Versenkung der nach England überführten Schiffe der kaiserlichen Kriegsflotte in der Bucht von Scapa Flow. Die Schiffe waren auf Grund der Waffenstillstandsbedingungen, die dem geschlagenen Deutschen Kaiserreich im November1918 diktiert worden waren, zur Abrüstung und Internierung in den englischen Flottenstützpunkt überführt worden.

21.6.1874
Die Korvette GAZELLE läuft zu einer wissenschaftlichen Expedition in den Indischen Ozean aus.

28.06.1919
Unterzeichnung des Friedensvertrages in Versailles. Nach den Bestimmungen über die Schifffahrt mussten 90% der deutschen Handelsflotte, die vor dem ersten Weltkrieg mit 5,3 Mill. BRT nach England die zweitgrößte Flotte der Welt war, abgeliefert werden.

29.06.1984
Das Minenabwehrgeschwader der Bundesmarine wird wieder in das 4. und 6. Minensuchgeschwader der Bundesmarine aufgegliedert.

29.06.1989
Indienststellung des ersten Schnellen Minensuchbootes der Klasse 343 HAMELN für die Bundesmarine; bis zum 07.05.1991 folgen neun weitere Einheiten.

30.06.1984
Das Volksmarine-Schulschiff WILHELM PIECK macht nach großer Fahrt durch das Mittelmeer und das Schwarze Meer im Heimathafen fest. Gemeinsam mit dem Begleitschiff KÜHLUNG legte es in den vergangenen 8 Wochen mehr als 10.000 Seemeilen zurück. Das Schulschiff WILHELM PIECK und der Versorger KÜHLUNG statten Tripolis (Taräbulus), der Hauptstadt der Sozialistischen Libyschen Arabischen Volksjamahiriya, einen Freundschaftsbesuch ab. Der Verband steht unter dem Kommando von Kapitän zur See Harald Santen. An Bord befinden sich Offiziersschüler der Offiziershochschule „Karl Liebknecht“.

30.06.1999
Außerdienststellung des Zerstörers ROMMEL.

1569
Mercator (Gerhard Kremer) gab seine epochemachende Weltkarte mit dem erstmalig angewandten winkeltreuen Zylinderentwurf heraus, der als Mercator-Entwurf noch heute der Herstellung von Seekarten dient.

1679
Das Kurfürstentum Brandenburg richtet in Pillau einen Kriegshafen und eine Werft ein.

1854
In Danzig wird ein Seekadetten-Institut der preußischen Marine eingerichtet.

1874:
Die Torpedodampfer NOTUS, RIVAL, ZEPHIR, die über eine Spierentorpedo-Armierung verfügen, werden in Dienst gestellt.

1884
wurde der Meridian von Greenwich in allen Staaten als Nullmeridian für die Bezeichnung der geographischen Länge eingeführt. Der Name geht auf die einst berühmte Sternwarte von Greenwich auf dem Südufer der Londoner Themse zurück (gegr. 1675). Die Schiffschronometer zeigen noch heute die mittlere Ortszeit dieses Meridians (MGZ), die Greenwicher oder Weltzeit bzw. Greenwich mean time (GMT), auch als Universalzeit bezeichnet, an. Von 1946 bis 1953 wurde zwar die Sternwarte in die Nähe von Eastbourne verlegt (geogr. Länge = 20' 25" E), aber bei der Bezeichnung der Meridiane ist es geblieben.

1934
Auf Helgoland wird durch die Reichsmarine die im Südosten gelegene Düne durch Aufspülung vergrößert, um einen Flugplatz anzulegen.

1939
Wiederaufnahme der Schiffbautätigkeit bei den neuen VULCAN-Werken.

1954
Die UNO-Spezialorganisation für Seeschiffahrt IMCO die beschließt die Internationale Konvention über die Verhütung der Verschmutzung des Meeres durch Öl.